Salomon Landolt, der Katastrophenhelfer nach der grossen Überschwemmung 1778

Dr. Alfred Egli nimmt am 8. Juli die Teilnehmenden ins ehemalige Katastrophengebiet mit, wo die Überschwemmung sehr viel Leid und Zerstörung verursachte.

Der Verein für Ortsgeschichte Küsnacht hat den im Zürcher Staatsarchiv aufbewahrten amtlichen Bericht der zürcherischen Regierung über die Aufräum- und

Instandstellungsarbeiten nach der Überschwemmungskatastrophe in Buchform herausgegeben. Die Buchvernissage fand am 5. November 2017 statt. 

Am Vorabend des 200. Todestages von Salomon Landolt, am 25. November 2018, findet um 17 Uhr im Küsnachter «Seehof» zudem eine Lesung mit musikalischer Umrahmung statt.

Programm

10 Uhr

und 17 Uhr

Augenschein und Begehung im ehemaligen Katastrophengebiet (Dauer ca. 1,5 Std.)

 

Besammlung am Mühlesteg, Eingangs Küsnachter Tobel

Sonntag, 25. November 2018

17 Uhr

im Festsaal des «Seehofs» Küsnacht

Gedenkanlass zum 200. Todestag von Salomon Landolt

Besinnlich-literarischer Abend mit musikalischer Umrahmung

 

Renate und Alfred Egli lesen Kostproben aus Gottfried Kellers «Landvogt von Greifensee» und der Landolt-Biographie von David Hess.

Projektleitung


Dr. Alfred Egli, Verein für Ortsgeschichte Küsnacht

Der Organisator


Die Überschwemmungskatastrophe vom 8. Juli 1778 im Zürcher Gebiet fordert in Küsnacht, wo sie den grössten Schaden anrichtet, 65 Menschenleben, reisst Brücken und Stege fort, zerstört fünfzig Gebäude und hinterlässt eine Wüste von Trümmern und Schlamm.

Salomon Landolt, damals Jäger-Hauptmann in der zürcherischen Landmiliz, ist im Morgengrauen des folgenden Tags «aus eigenem Trieb herbeigekommen», wie es im amtlichen Bericht heisst, koordiniert die Hilfstruppen und beaufsichtigt das gewaltige Fronwerk der Mannschaften für die Räumungsarbeiten, entwirft auch den Plan zur Sicherung des ausgegrabenen Dorfbachs durch neue Wuhren.

Als Mitglied des Grossen Rats in die neunköpfige Kommission des Regiments nach Küsnacht abgeordnet, handelt Landolt in seiner Energie nach eigenem Gutdünken unermüdlich und «brachte es in kurzer Zeit dahin», wie David Hess 1820 überlieferte, «dass viele hundert Menschen, auf das zweckmässigste angeleitet, die von der Behörde ihnen angewiesenen Arbeiten mit Besonnenheit und Kraft verrichten konnten».

Küsnacht

Sonntag, 8. Juli 2018

Augenschein und Begehung

Der Organisator

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Kontakt

Annelies Luther
Präsidentin Verein Projekt Salomon Landolt in seiner Zeit


info@salomon-landolt.ch

Sponsoren

Museen der Region Zürich

Gemeinden Greifensee, Maur, Küsnacht, Neftenbach, Eglisau

Weitere Unterstützerinnen und Unterstützer

Greifensee: Arbeitsgruppe Ortsgeschichte Greifensee, Kunstgesellschaft Greifensee, Stiftung Schloss Greifensee

Maur: Bost Productions GmbH, Frauenverein Maur